Statementzu den unterschiedlichen Wasseraufbereitungssystemen                                                         .

Die Grundlagen und der Aufbau der unterschiedlichen Systeme zur Wasser Auf- und Nachbereitung sind in wissenschaftlicher, physiologischer, ökonomischer und ökologischer Sicht so vielfältig wie oftmals fragwürdig. Durchweg stehen Marketing- und Absatzstrategien im Vordergrund. Verunsicherung durch Meinungsmache und gezielte Fehlinformation sind die Schlagwörter, die diese Marketingpropaganda der unterschiedlichen Anbieter und Händler beschreiben. Nichts ist schlimmer als die Meinungsmache und Vermarktung mit Hilfe von Angst und Unwissenheit. Die Vertreter der jeweiligen Produkte prangern gegenseitig das gefährliche Halbwissen unter Zuhilfenahme des selbigen an. Dazu gehört eine stetige Diffamierung der Konkurrenz um mit Nachdruck die eigenen Ansichten und das eigene Produkt in den Vordergrund zu stellen. Diese Verhaltensweisen zeugen stets von wirtschaftlichen Ambitionen mit Charakter von  Fundamentalismus. Eine Berufung und zielführende Sachlichkeit sucht man oftmals vergebens. Gänzlich abwegig scheint auch das Interesse am gesundheitlichen Wohlwollen des Kunden.

Egal ob wir die Umkehrosmose, die Ionisation oder die PI Systeme, etc.betrachten, herrscht eingehend beleuchtet der ernüchternde Status Quo vor, denn solange innerhalb der Anlagen das Wasser durch wasserführende Teile mit bedenklichen Kunststoffen in Verbindung kommen, unser Wasser mit mehreren Bar Druck durch die Leitung gepresst und dessen Struktur zerstört wird, sowie innerhalb der Produktionskette der Keramiken und Mineralien bedenkenswerte Stoffe durch die industrielle Verarbeitung zu Tage treten, entbehrt sich jede Diskussion über das „Beste“ System. Wissenschaftlich stecken wir themenübergreifend noch in den Kinderschuhen, denn wie so oft grenzen Fachgebiete am eigenen Tellerrand.                                                      .
Diese Tatsache ist auch der ursprüngliche Grund für eine Wasseraufbereitung. Bei einer wissenschaftlich und politisch nachhaltig korrekten Herangehensweise in der Vergangenheit, wäre die Wasseraufbereitung heutzutage kaum von Nöten. 

Die Thematik der „gesündesten“ Wasseraufbereitung hat in den letzten Jahren durchweg den Charakter von Religionen angenommen, Wissen wird spezifischen Ansichten untergeordnet. Kein Wasseraufbereitungssystem ist physiologisch komplett unbedenklich und einwandfrei - jedoch verbessern alle standardmäßig erhältlichen Systeme die Qualität und physiologische Verträglichkeit von belastetem Wasser.


Pro- und Kontrastudien finden sich zahlreich und lassen den Verbraucher nach wie vor im Dunkeln stehen.
Bevor Menschen gesundheitlich bedenkliches Wasser trinken müssen, sind Ultrafiltrations- und  Umkehrosmoseanlagen, Ionisatoren und PI Anlagen die Beste Lösung die essentielle Versorgung mit Wasser zu decken.
Angemerkt werden sollte auch, dass die Wasseraufbereitung in der „westlichen Welt“ die Regel und nicht die Ausnahme darstellt. Die Alternative wäre eine Versorgung mit physiologisch bedenklichem Wasser (egal ob dieses aus Wasserflaschen oder dem Wasserhahn kommt).

Ohne den Aspekt der Ganzheitlichkeitzu berücksichtigen, bleibt die Anschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage fragwürdig, denn, kein Wasseraufbereitungssystem, sei es noch so gut, wird anderen Umwelteinflüssen, ernährungsphysiologischen Problemen und Krankheiten vorbeugen.
Ohne den Fokus auch auf eine nachhaltig gesunde und ausgewogene Ernährungs- und Lebensweise zu legen, ist jedes Wasseraufbereitungssystem nur ein Befriedigungsverstärker für das eigene Gewissen. Es ist ungefähr so, als würde man bei einem Motorschaden das Auto neu lackieren lassen – natürlich sieht es dann wunderbar aus, vom Fleck bewegt es sich dennoch nicht. Wenn sie ihren Motor, sprich ihre Gesundheit langfristig leistungsfähig halten wollen, bedarf es mehr als nur den Austausch einer Variablen. Die Summe entsteht wie so oft aus vielen Zahlen.

Nachhaltigmeint im speziellen sich über den Zusammenhang zwischen Aktion und Reaktion innerhalb des ganzen Lebensumfeldes bewusst zu sein. Die Wasseraufbereitung ist immer ein Schritt in die richtige Richtung –egal für welches System sie sich entscheiden.  Seien sie sich stets ihrer eigenen Verantwortung für ihre Gesundheit und ihr eigenes Leben, das ihrer Familie, Kinder und auch Haustiere bewusst, so werden sie automatisch die richtigen Entscheidungen treffen.


Die Preiseder Anlagen variieren von unter hundert, bis zu mehreren tausend Euro.

Nicht jeder Bürger und jede Familie hat die finanziellen Mittel sich die maßlos überteuerten Anlagen zu leisten, wobei das Grundprinzip und der Gedanke wohlgemerkt bei vielen Systemen überzeugend sind.

Das auch hier der Profit, vor der sozialen Verpflichtung, im Vordergrund steht, sollte durch die Preisgestaltung bei vielen Anlagen offensichtlich sein. Um eine Gemeinwohlökonomie kann es sich bei der Preisgestaltung vieler Systeme kaum handeln. So ist z.B. ein Ionisator im Selbstbau für unter 50,-€zu fertigen, vernünftige Kaufsysteme erhalten sie kaum unter 1.500,-€.

Die Thematik der Verkeimung ist ein Punkt welcher fast alle Verbraucher verunsichert.
Bakterien sind unsere stetigen Begleiter, egal wohin wir sehen. In unserem Darm siedeln mehr Bakterien als ein Mensch an Körperzellen besitzt.  In unserem Kühlschrank tummeln mehr Bakterien als in unseren Mülleimern.
Zusammen bilden sie die Massereichste Lebensform auf unserem Planeten und es ist pure Utopie dem Glauben zu erliegen, wir könnten in jeglichen unserer Lebensräume Rheinzellen generieren. Auch wenn wir unsere Lebensräume immer mehr unnatürlich gestalten, bleibt der Mensch ein natürliches Wesen, das noch immer biologisch an seinen ursprünglichen Lebensraum angepasst ist. Dieser Tatsache sollte man sich bewusst sein.                                       .
Panikmache mit Erregern und Bakterien entbehren zu 99% jeder Grundlage. Der „Löwenanteil“ der Bakterien trägt einen maßgeblichen Teil zu unserer Gesundheit bei und stärkt unser Immunsystem. Um es Sinnbildlich darzustellen, kann man unser Immunsystem mit einem Muskel vergleichen. Nur ein Muskel der gefordert wird, ist ein ausgeprägter leistungsstarker Muskel. Das Errichten von immer mehr Rheinraumhabitaten in unseren Lebensräumen erzeugt hingegen Muskelschwund. Natürlich ist dies kein Aufruf zur ambitionierten Keimzucht, es soll Sie als Leser vielmehr auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Keime, Bakterien, Sporen werden sie überall finden wo sie danach suchen und gerade dort wo man besonders akribisch gegen Keime und Erreger vorgeht verzeichnen wir die größten Populationen, speziell von multiresistenten Erregern und krankmachenden Keimen.                                  . 
Die Medien haben immer etwas hierüber zu berichten. Die Recherchen sind zu einem erschreckenden Teil ungenau, die Probenerfassung  unqualifiziert, Sachverhalte und Gegebenheiten verdreht, Aussagen und Fakten aus dem Kontext gerissen, Leien werden zu Fachleuten und Reporter zu Allwissenden.

Keime müssen sich nicht zwingend in ihrer Anlage befinden, mit 100%iger Sicherheit befinden sie sich jedoch an ihrem Filtereinsatz am Wasserhahn, an ihren Gläsern, und auf ihrer Haut. Gerade der stetig steigende Einsatz von Kunst- und Verbundstoffen in unserer Wasserversorgung lässt die Keimbelastung innerhalb der Hausversorgung rasant ansteigen. Das ist der natürliche Ablauf der uns täglich umgibt. Die geschürte Panik entsteht dann stets aus der beeinflussten Vorstellung heraus. Lassen sie sich nicht auf die Schippe nehmen wenn wieder einmal eine Panikmache wegen erhöhter Keimbelastung gibt. Grundsätzlich treten die meisten Vorfälle in der industriellen Lebensmittelverarbeitung, den Krankenhäusern und innerhalb der Wasserversorgungssysteme auf.                                                    .
Gesetzgebung, Wasserversorger und Behörden legen viel Wert auf die Einhaltung der spezifischen Grenzwerte und gehen nach bestem Wissen und Gewissen vor, soweit es Ihnen in wirtschaftlicher, personeller und struktureller Form möglich ist. Das Darmbakterium Escherichia coli vermehrt sich ebenso wie Viren und die meisten krankheitserregenden Bakterien nur im Körper von Warmblütern, nicht aber im Boden oder in der Wasserversorgungsanlage. Der Eintrag von Krankheitserregern in die Brunnen erfolgt beinahe ausschließlich durch fäkalienhaltiges sogenanntes Oberflächenwasser. Der Nachweis des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli) zeigt folglich eine Kontamination des Wassers mit Fäkalien an. Dabei sind die häufigsten Vertreter des E. coli selbst harmlos und als Symbiont in unserer Darmflora unverzichtbar. Bei dem Versuch, gefährliche Keime wie Salmonellen, Campylobacterund Streptokokkenim Labor nachzuweisen, werden diese jedoch regelmäßig von den im vergleichsweise übermäßig vorhandenen E. coli überwuchert. Der Nachweis der Krankheitserreger selbst ist deshalb sehr aufwendig. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen mit dem Zusammenhang zwischen dem Nachweis von Escherichia coli und der Gefahr der Anwesenheit von Krankheitserregern spart man sich den differenzierenden und methodisch schwierigen Nachweis diverser Schadkeime und benutzt E. coli als Indikator für das Risiko. Weitere in der Trinkwasserverordnung aufgeführte Indikatoren für eine fäkale Verunreinigung sind Enterokokken, Clostridium Perfringens und, in der Aussagekraft eingeschränkt, auch coliforme Bakterien. Auch wenn bei diesen Bakterien das Indikatorprinzip angewendet wird, gelten sie nicht als Indikatorparameter im Sinne der Trinkwasserverordnung (s. o.), da ihre Anwesenheit auf eine mögliche Gesundheitsgefahr hinweist.

Zur Wartung sollte gesagt werden, dass jede Aufbereitungsanlage gewartet und gereinigt werden muss, die Intervalle richten sich hier stets nach den individuellen Gegebenheiten und können nie pauschalisiert werden.
Um einen Richtwert zu haben, sollten in Absprache eigene Intervalle definiert werden zu denen man seine Anlage wartet oder warten lässt. Wir empfehlen zur Aufbereitung die Verwendung von Chlordioxid.

Eine Aufführung der Pro und Kontras der einzelnen Systeme sparen wir uns an dieser Stelle.

Abschließend sollte der wichtigstePunkt nicht unangesprochen bleiben: Wasser soll vor allem eines    -schmecken!

Und dem sollte große Priorität eingeräumt werden.