Über das Wasser der Umkehrosmoseanlagen existieren seit vielen Jahren Mythen, die eine gesundheitsschädigende Wirkung beschreiben. Fakt ist, nach dem Durchlaufen des Umkehrosmoseprozesses ist das Wasser im Ergebnis frei von Mineralien, Spurenelementen, Schwermetallen, Phosphaten, fast allen organischen Verbindungen, Medikamentenrückständen, Bakterien und Viren, etc. Entfernt werden sowohl schädliche als auch nützliche Stoffe. Die immer wiederkehrende Bezeichnung als „totes“ Wasser sollte zu denken geben, es sei denn, wir legen im Umkehrschluss eine Betonung auf „leben“ mit einem Bezug zu Schwermetallen, Keimen, Erregern, Sporen, etc. -In diesem Fall ist diese Bezeichnung durchaus zielführend. Zu der Behauptung, dass die oftmals betonte Energie und Erinnerung des Wassers durch die Vor- und Nachbereitung „getötet“ wird, werden  sich weder anerkannte, noch selbsternannte Fachleute hinreißen lassen.

Befürchtungen, dass bei Menschen, die ihren Tagesbedarf mit dem aufbereitetem Wasser decken, Salze und Mineralstoffe aus dem Körper herausgelöst würden und sie daher auf Dauer lebensgefährlich erkrankten, haben sich Jahrzehnte lang ausgebreitet. Durch den Entzug und die Unterversorgung käme es zu einem Mangel mit resultierenden Stoffwechselstörungen und Mangelerscheinungen, die Nervenbahnen würden keine Reize mehr weiterleiten und die Zellen letztendlich absterben. Natürlich sind sich auch Reportagen im Fernsehen nicht zu schade für eine Kampagne gegen Aufbereitungssysteme und führen Fälle auf, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Propagiert wird im selben Atemzug stets die außergewöhnlich gute Qualität unseres Trinkwassers. Aufgrund dieser Behauptungen erklären auch heute noch viele Menschen ihrer Mitwelt, sie dürften auf keinen Fall aufbereitetes Wasser trinken. Der osmotische Druck könnte die Zellwände der Blutgefäße zum Platzen bringen und es bestünde akute Lebensgefahr, lebenswichtige Mineralstoffe würden dem Körper entzogen und hinausgespült. Damit einer dieser Effekte eintritt, müsste die konsumierte Wassermenge außergewöhnlich hoch sein. Schätzungen zufolge müssten Summen von 12-16 Liter konsumiert werden, damit sich dieses auf den Nährstoffhaushalt negativ auswirkt.                                                   .

Der Unterschied von Umkehrosmosewasser zu Leitungswasser liegt in der geringen Anzahl der Ionen und es enthält es nur einen minimalen Teil an Verunreinigungen gegenüber dem normalen Leitungswasser.  Das heißt nicht, dass ihr Trinkwasser zwingend von schlechter Qualität ist. Lesen sie hierüber mehr in dem Artikel zum Leitungswasser. Leitungswasser enthält für gewöhnlich, neben Salzen, auch Mangan, Kalzium, Kupfer oder Zink. Es ist bereits zu einem großen Teil  gesättigt und kann seiner Lösungskraft wenig bis schlecht nachkommen.

Ein Gesundheitsrisikodurch Umkehrosmosewasser ist bei extremer körperlicher Belastung mit Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen nicht ausgeschlossen, es ist daher nicht ratsam, große Mengen des aufbereiteten Wassers auf einmal zu trinken. Das gefilterte Wasser wird im Mund mit einem geringen Prozentsatz mit Mineralsalzen angereichert. Auch bei der Nahrungsaufnahme wird dem Körper bei der Bildung von Magensäure stets Salz entzogen. Auch setzt der Körper für die Regulierung des PH Haushaltes Calcium und Magnesium ein. Trotzdem sollte man sich nicht zu der Annahme fehlleiten lassen, wir würden den Tagesbedarf an Mineralstoffen über das Trinkwasser decken. Diese oftmals gehörte Aussage ist grotesk. Schätzungen gehen von einem maximalen Wert von 5% des Tageswertes aus, welche über die Flüssigkeitsaufnahme gedeckt werden können. Der Körper hat für den  Großteil der gelösten Stoffe, aufgrund deren Inkompatibilität, keine Verwendung und muss diese wieder ausleiten. Dieser vorbezeichnete 5%-Wert dürfte entscheidend bei Personen mit einem chronischen Mangel Mineralienmangel sein, jedoch keinesfalls für einen normalen Menschen mit einer ausgewogenen Lebensweise. Daher wird an dieser Stelle noch einmal auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise hingewiesen, denn ohne den Aspekt der Ganzheitlichkeitzu berücksichtigen, bleibt die Anschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage fragwürdig, kein Wasseraufbereitungssystem, sei es noch so gut, wird Umwelteinflüssen, ernährungsphysiologischen Problemen und Krankheiten vorbeugen.                                                                   
Wenn Sie ihre Gesundheit langfristig leistungsfähig halten wollen, bedarf es mehr als nur den Austausch einer Variablen. Die Summe entsteht wie so oft aus vielen Zahlen.